Von der Idee bis zur Entstehung des VereinsLurewiebli Schuttertal| Idee: | Die Idee in Schuttertal ein Fasentzunft zu gründen entstand wohl eher in einer etwas nicht mehr ganz allzu klaren Situation… …Ungefähr dort wo das Lurewiebli einst gehaust haben soll, befanden sich im Sommer 2002 zwei Gleichgesinnte nach feucht fröhlichem Feiern in Welschen- Steinach auf ihrem Nachhauseweg nach Schuttertal… | | Fasent 2003: | Die Idee wuchs während der Fasnachtszeit und wurde an Freunde und Bekannte verbreitet. Sofort erklärten sich ein paar Begeisterte bereit dieses nicht ganz leichte Vorhaben mit in die Tat umzusetzen | | Frühjahr/Sommer 2003: | - bei einem Maskenschnitzer wurden Entwürfe für eine Maske angefordert, die das Gesicht einer „alten Frau“ darstellen sollte
- leider entsprach keiner der Entwürfe den Vorstellungen. Deshalb zückten die 10 Gleichgesinnten kurzerhand den Bleistift und versuchten sich selbst an einem neuen Entwurf! Versuch gelungen!
- die Holzschnitzerei Eble in Nordrach erklärte sich schließlich bereit die selbstentworfene Zeichnung zu verwirklichen
- die erste fertige Maske konnte im November 2003 betrachtet werden
Die Begeisterung war groß! Die Maske gefiel so gut, dass sofort 9 weitere Masken in Auftrag gegeben wurden! - beim Entwurf des Häs war die Abbildung einer alten Frau in einem
Kinderbuch maßgebend Wichtig war, dass sich das Häs von der Gestalt einer Hexe unter- scheidet und sich die Farben des Waldes im Häs widerspiegeln. Deshalb entschied man sich für Strumpfhose, Holzschuhe und einen wetterfesten Mantel. - nach schier endlosem Preis- und Farbenkampf waren die geeigneten
Stoffe gefunden - Woche für Woche nahm das Lurewiebli-Häs mehr Gestalt an.
- pünktlich zur Fasent 2004 waren die 10 ersten Häs genäht, die
Masken geschnitzt und die Holzschuhe geschustert.
| | Fasent 2004: | Am Schmutzigen Donnerstag konnten sich die frischgebackenen Lurewiebli nach der Teilnahme am Narrenbaumstellen nun endlich offiziell in der Halle den Dorfbewohnern vorstellen. Die Freundlichkeit der benachbarten Narrenzünfte hat es den Lurewiebli kurzfristig ermöglicht an deren Veranstaltungen teilzunehmen und so die ersten wichtigen Kontakte zu knüpfen. So haben sich die Lurewiebli nicht nur in Schuttertal, sondern auch in Hofstetten, Dörlinbach, Schweighausen, Reichenbach, Biberach und Seelbach an der Fastnacht beteiligt und sich an den Umzügen mitsamt „fahrbarem Lurendobel“ den Nachbargemeinden vorgestellt. Selbst der Zeitung blieb das Lurewiebli nicht verborgen. Die neuen Schuttertäler Narren konnten bereits während der Fastnacht ihr erstes Interview geben! | | Frühjahr/Sommer 2004: | Jede Fasent hat ein Ende.... …und somit begann die Arbeit für die nächsten gesetzten Ziele: ……..Mitgliederwerbung und die Vereinsgründung Mit einem Infoabend wollte man Interessierten die Möglichkeit geben sich zu informieren und näheren Einblick in die neue Zunft zu erlangen. Natürlich schlummerte auch die kleine Hoffnung an diesem Abend ein paar neue Mitglieder zu begeistern. Zur Freude aller hat sich diese Hoffnung erfüllt. Das Interesse und der Andrang waren größer erwartet. Dieser kleine große Erfolg führte zu noch höherem Engagement so bald wie möglich den Verein zu gründen. Man wagte sich an die gefürchtete Erstellung der Satzung, an die Vorstandsfrage und bemühte sich letztendlich um einen geeignetenTermin für die Gründungsversammlung. ….und wie man sieht….nun sind wir hier versammelt…. die Vereinsgründung der Lurewiebli Schuttertal ist mit dem heutigen Abend vollbracht!!!! |
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